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Vorgeschichte

Die Großmeister Usui, Hayashi, Takata und Furimoto bildeten und Großmeisterin Furimoto bildet immer noch Reiki-Meister aus. ALs erster Großmeister erlaubte es Frau Furimoto, dass unter bestimmten Voraussetzungen Reiki-Meister zu Reiki-Lehrern werden können und selbst Reiki-Meister ausbilden und einweihen dürfen. Die Voraussetzungen hierfür waren mindestens 300 Einweihungen und aktives Lehren und Praktizieren des Reiki oder mindestens 5 Jahre aktive Lehr- und Einweihungstätigkeit. Außerdem sollte der Reiki-Meister ein Lehrbewußtsein entwickelt haben.

Lehren in der alten Tradition

Die Tradition der japanischen Großmeister beruhte darauf, dass der Schüler immer wieder (fast täglich) im Kontakt mit dem Meister waren, bis sie selbst so viel gelernt hatten und die nötige Reife hatten um zum Beispiel den zweiten Grad zu erlernen.
Für uns Deutsche ist so eine Art zu lernen undenkbar. Im Monat zweimal zum Reiki-Treffen zu kommen und zu Hause oder Unterwegs zu üben und ab und an einem Reiki-Seminar/Workshop als Teilnehmer oder Gast teilzunehmen erscheint mir als praktikabel.

Kein Markenschutz - ein Nachteil?

Durch einen Markenschutz kann man gesetzlich absichern wie zum Beispiel festlegen eine Ausbildung geartet ist. Ohne einen Markenschutz kann jeder machen was er will, ohne dass es rechtliche Konsequenzen hat. Dadurch ist allen Richtungen der Entwicklung und auch der Verwässerung Tür und Tor geöffnet.
Die Reiki-Großmeister versäumten es, einen Markenschutz einzusetzen und dadurch vor Wildwuchs zu schützen.

Orginal-Ausbildung

Die Ausbildung sah vor, dass der Reiki-Schüler, nach der Einweihung zum ersten Grad, mindestens ein Jahr lang Reiki praktizieren sollte, bevor er den zweiten Reiki-Grad anstrebte. Die Gebühr des ersten Grades entsprach einem durchschnittlichen Wochenlohn.

Der zweite Reiki-Grad wurde mit den drei Symbolen und den dazugehörenden Mantren gelehrt. Die Zeichen und Laute wurden nicht notiert und in Form von Zetteln oder Unterlagen mitgenommen. Es ist wichtig die Form der Zeichen in unser Herz und Bewußtsein aufzunehmen und die dazugehörenden Laute durch unseren Körper schwingen zu spüren und somit auch die Laute in unser Herz aufzunehmen. "Man sieht nur mit dem Herzen gut!" Es wird die Anwendung der Zeichen geübt. Das heißt auf das Heute bezogen, dass wir die energetische Raumreinigung, zeitlich versetzte Fernbehandlung mit Mentalbehandlung und Clearing (Lösen von Fremdenergie) üben und besprechen. Die Gebühr für den zweiten Grad entsprach einem Monatslohn.

Der dritte Reiki-Grad wurde früher nur durch den Reiki-Großmeister weitergegeben. Die Gebühr entsprach einem Jahresgehalt. 1990 war der Betrag 10.000.- US Dollar. Ich selbst habe diesen Betrag bezahlt. Heutzutage verlange ich immer noch diesen Betrag, darin enthalten ist die Gebühr für die spirituelle zweijährige Selbsterfahrungsgruppe und die Meister-Unterrichtsstunden (mindestens) innerhalb eines Jahres und die abschliessenden 5 Tage der Ausbildung.

Man wurde ab den Tagen der Großmeisterin Takata zum Reiki-Lehrer, nachdem man mindestens 300 Einweihungen vollzogen hatte oder als Reiki-Meister mindestens fünf Jahre aktiv war und sich befähigt fühlte Lehrer für Reiki-Meisteranwärter zu sein. -
Leider wurde mit dieser Tradition ca. 1990 gebrochen.